Was kommt nach Industrie 4.0? Gute Frage!


Industrie 5.0 ist nachhaltig

Viele Jahre hat sich die Industrie auf die Massenproduktion fokussiert, um die Stückzahlkosten zu reduzieren. Das ist jedoch meist nicht besonders ökologisch beziehungsweise nachhaltig. Themen wie Klimawandel, Umweltschutz oder Energie- und Ressourcenschonung werden, nicht zuletzt aufgrund der Verbraucher, zunehmend wichtiger.

Neue Technologien sollen dabei helfen, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Wertschöpfungsketten aufzubauen. Schon heute schonen papierlose Prozesse den Regenwald, ebenso führt die detailgenaue Planung anhand von Echtzeitdaten zu einer ressourceneffizienten Produktion und verringert CO2 Emissionen. Industrie 4.0 leistet damit bereits einen Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaften. Dennoch lässt sich die große Nachfrage an gewissen Rohstoffen in Zukunft nicht mehr lange decken. So wird sich der Fokus von Produktion mehr in Richtung Rückgewinnung und Wiederverwertung von Rohstoffen verlegen, wodurch Recycling und die Verlängerung der Lebenszyklen von Produkten und Komponenten zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Ob sich diese Form jedoch durchsetzen wird, dürfte letztlich vor allem eine wirtschaftliche Frage sein. Je günstiger neue Produkte und Komponenten sind, desto unattraktiver wird es, wiederverwertete und damit leistungsschwächere einzusetzen.

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