Interview mit All for One Steeb: Systemhäuser als Technologieübersetzer – wo geht die Reise hin?

Die neueste Version der ERP-Produktreihe SAP S/4 HANA wurde vor kurzem von SAP veröffentlicht. Wer sich mit dem neuen Produkt beschäftigt muss sich die Frage stellen: Welche Rolle spielen Systemhäuser heute noch im Beratungsdschungel. Matthias Weber von den ERP-News spricht mit Ralf Linha, Mitglied der Geschäftsleitung der All for One Steeb AG über das Thema.

Systemhäuser als Technologieübersetzer – wo geht die Reise hin?

Herr Linha, befinden Sie sich eigentlich in einem Konflikt, wenn Sie Kunden und Anwender bestmöglich beraten und dabei gleichzeitig die eigene Gewinnmaximierung vor Augen haben müssen?

Ralf Linha: Nein, für uns stellt das in keiner Weise einen Konflikt dar, da wir durch unsere Beratungsleistung und unsere spezialisierten Lösungen für Kunden und Anwender ja auch echte Mehrwerte schaffen. Zudem sind wir ein wirtschaftlich unabhängiges Unternehmen. Wir sprechen Empfehlungen aus, die unsere Kunden weiterbringen und von denen wir überzeugt sind, dass sie auch funktionieren. Das gilt natürlich auch für die Einführung von SAP S/4 HANA.


weiter zu Frage 2: SAP S/4HANA wurde von SAP als neues Produkt vorgestellt und vermarktet. Doch viele Anwender sehen es eher als Release oder Upgrade des bisherigen ERP-Systems. Wie bewerten Sie das?

Matthias Weber

Matthias Weber ist ERP-Experte mit langjähriger Berufserfahrung.

Seit über 14 Jahren bin ich in der ERP-Branche tätig und betreue ERP-Projekt von Anfang an. Marketing, Vertrieb, Beratung & Consulting und Software-Entwicklung von kaufmännischer Software gehört zu meinem Tagesgeschäft – ich spreche aus Erfahrung.

Sie erreichen mich unter matthias.weber[[at]]erp-hero.de oder können weitere Beiträge von mir auf Computerwoche.de lesen.

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