Produktkonfiguratoren auf dem Vormarsch Vom digitalen Kundenerlebnis zur produktiven Fertigung

Eine größere Produktionsvariation und produktivere Fertigung ohne hohe Extrakosten: Produktionskonfiguratoren machen es möglich. So ermöglichen Sie ihren Kunden ihr Wunschprodukt selbst zu erstellen und optimieren Sie den Fertigungsprozess – Lesen Sie hier sieben Voraussetzungen für einen erfolgreichen Konfigurator:

Produktkonfiguratoren auf dem Vormarsch Vom digitalen Kundenerlebnis zur produktiven Fertigung

Viele Unternehmen würden ihren Kunden nur zu gerne mehr Variantenvielfalt und individuellere Produkte bieten. Ihnen stehen jedoch die höheren Produktionskosten im Weg. Konfiguratoren können dieses Dilemma lösen. Richtig aufgesetzt, ermöglichen sie Wunschprodukte mit einer äußerst produktiven Fertigung, sogar bis zu Losgröße.

Der Mittelstand hat in punkto digitaler Geschäftsprozesse noch viel Luft nach oben, so eine Studie der Technischen Hochschule Mittelhessen. Denn selbst der Spitzenreiter Beschaffung weist einen Digitalisierungsgrad von lediglich 54 Prozent aus. Um Kernprozesse wie Produktion oder Vertrieb ist es deutlich schlechter bestellt. So bietet lediglich jedes dritte Unternehmen seinen Kunden einen Produktkonfigurator. Die deutschen Maschinenbauer sind sich dieses Defizits durchaus bewusst. Sie haben ihre IT-Prioritäten entsprechend justiert, wie eine Studie des VDMA zeigt. Variantenkonfiguratoren liegen dort aktuell auf Platz 7 unter den Top Ten der IT-Investitionen im Maschinenbau. 2016 saßen sie noch an 18. Stelle.

Die Fertigungsunternehmen erwarten sich von den Konfiguratoren eine schnellere Umsetzung individueller Kundenwünsche bei überschaubaren Kosten sowie eine höhere Vertriebseffizienz. Damit sich diese Vorteile auch materialisieren, gilt es, eine Reihe wesentlicher Voraussetzungen zu erfüllen. Der ERP-Hersteller proALPHA hat die sieben wichtigsten zusammengestellt: 

1. Benutzer optisch überzeugen

Damit sich Kunden ihre Auswahl konkret vorstellen können, benötigen sie Skizzen, dreidimensionale Visualisierungen oder Teilezeichnungen. Damit führt der Vertriebsmitarbeiter den Interessenten bequem zu dem Produkt, das in Form, Farbe, Größe und weiteren Charakteristika genau seinen Vorstellungen entspricht. Der Kunde ist schneller überzeugt, der Vertrieb wird damit erfolgreicher. 

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