EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) – Mitarbeiter-Handys werden zur Gefahrenquelle

Empfehlen Sie den Beitrag weiter ...

Mobiles Arbeiten spielt in deutschen Unternehmen eine immer größere Rolle. Um auch außerhalb des Büros auf Geschäftskontakte zugreifen zu können, synchronisieren zahlreiche Mitarbeiter ihr Adressbuch mit dem Smartphone.

EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) – Mitarbeiter-Handys werden zur Gefahrenquelle

Andreas Peter, Datenschutz-Koordinator beim Unified Communications-Hersteller C4B Com For Business warnt:

„Was praktisch und harmlos wirkt, ist tatsächlich brandgefährlich“

Hintergrund: Zahlreiche Apps wie z.B. Messenger-Dienste lesen das gesamte Adressbuch aus und übertragen die Daten auf ausländische Server. Unternehmen, die diese Praxis nicht unterbinden, begehen einen massiven Verstoß gegen den Datenschutz. So kommt das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht zu dem Schluss, WhatsApp könne auf dienstlichen Mobilgeräten nicht datenschutzkonform eingesetzt werden, da grundsätzlich von einer unbefugten Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten auszugehen sei. Mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung, die am 25. Mai in Kraft tritt, drohen Unternehmen für einen solchen Verstoß deutlich schwerere Sanktionen. Durch die neuen Transparenz- und Informationspflichten steigt gleichzeitig die Sensibilität der Verbraucher.


Empfehlen Sie den Beitrag weiter ...

Schreibe einen Kommentar