ERP-Interview mit TecArt: digitale Assistenten und künstliche Intelligenz (KI)

Die ERP-News-Redaktion, unter der Leitung von Matthias Weber, hat mit Christian Fischer, Geschäftsführer von TecArt, ein Interview zum Thema „digitale Assistenten und künstliche Intelligenz (KI) durchgeführt. Das ERP-Interview liefert spannende Einblicke in die Vision zukünftiger Softwaregenerationen.

Der deutsche Software-Hersteller TecArt GmbH agiert seit 18 Jahren erfolgreich am Markt für hochflexible und integrierte Business Software. TecArt bietet eine ausgereifte Standardsoftware mit kollaborativen CRM- und ERP-Funktionen. Als Spezialist unterstützt TecArt Unternehmen bei der Digitalisierung und Optimierung ihrer Unternehmensprozesse, Entscheidungswege und Informationen. Der Einsatz der Software ermöglicht Unternehmen flexibel auf Veränderungen zu reagieren, Wettbewerbsvorteile zu nutzen und Wachstum zu stemmen. Ganz individuell werden die Kundenanforderungen durch die tiefgreifenden Anpassungs- und Einstellungsmöglichkeiten im System abgedeckt und umgesetzt. So entsteht eine einmalige Komplettlösung, die sich dem Kunden anpasst.  Die Software kann als Cloud-Variante nach deutschen Datenschutzgesetzen und mit umfassenden Update- und Wartungsservices gemietet oder als On-Premise-Lösungen für den firmeninternen Server gekauft werden.

Auf unsere 5 Fragen zum Thema digitale Assistenten und künstliche Intelligenz (KI) gibt uns Christian Fischer, Geschäftsführer von TecArt Antworten.

5 Fragen an TecArt zum Thema digitale Assistenten und künstliche Intelligenz (KI)

Frage 1: Assistenz-Systeme helfen bei der täglichen Arbeit und führen durch Programme. Wie wichtig werden alternative Eingabemethoden wie Gesten und Sprache?

Die Steuerung von Software mittels Gesten oder Sprache ist längst keine Fiktion mehr. Smartphones und Tablets werden ausschließlich über Touchgesten gesteuert. Aber erst mit der xBox 360 und dem Kinect-Sensor hat Microsoft eine Gestensteuerung im freien Raum ermöglicht. Aktuell sind die meisten Anwendungen für Gesten noch im Consumer-Freizeit-Bereich zu finden. Doch, wie bei den mobilen Endgeräten, wird auch hier eine Verschmelzung von Freizeit und Beruf stattfinden. Ich glaube allerdings, dass die meisten Anwendungen eher im Bereich Industrie 4.0, Forschung und Medizin zu finden sein werden. Mit „MoviA“ hat der VW-Konzern eine Machbarkeitsstudie für die berührungslosen Interaktionen mit 3D-Modellen entworfen. Die Gestensteuerung im freien Raum ermöglicht eine viel stärkere Interaktion mit komplexen 3D Objekten. So können in den Planungsprozess auch „Nicht-Experten“ einfacher eingebunden werden.

Im täglichen Büroalltag halte ich allerdings die Sprachsteuerung für viel wichtiger. Laut Gartner wird der Markt für Sprachassistenten 2021 3,52 Milliarden Dollar groß sein. Aktuell liegt er noch bei 0,72 Milliarden Dollar. Ob diese Geräte auch Einzug im B2B halten werden, hängt einzig und allein am Datenschutz. Aktuell ist es für europäische Unternehmen nicht bzw. nur mit sehr großen Umständen möglich, die Vorteile der Sprachassistenten zu nutzen, weil personengebundene Daten über US-Clouds verarbeitet werden. Entgegen dem aktuellen Trend werden VPA (Virtual Personal Assistance) ihre KI auf dem Gerät statt der Cloud haben. Dann kann die Verarbeitung der personengebundenen Daten offline stattfinden. So können VPAs, wie Amazons Echo, dann z.B. CRM Skills datenschutzkonform verarbeiten.


weiter zu Frage 2: War Microsoft ® mit Karl Klammer seiner Zeit voraus? Woran ist die damalige Implementierung aus Ihrer Sicht gescheitert?

Matthias Weber

Matthias Weber ist ERP-Experte mit langjähriger Berufserfahrung.

Seit über 14 Jahren bin ich in der ERP-Branche tätig und betreue ERP-Projekt von Anfang an. Marketing, Vertrieb, Beratung & Consulting und Software-Entwicklung von kaufmännischer Software gehört zu meinem Tagesgeschäft – ich spreche aus Erfahrung.

Sie erreichen mich unter matthias.weber[[at]]erp-hero.de oder können weitere Beiträge von mir auf Computerwoche.de lesen.

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