ERP-Interview mit Scopevisio: digitale Assistenten und künstliche Intelligenz (KI)

Frage 4: Welche Rolle spielt Big Data in Bezug auf Assistenz-Systeme und KI?

Dr. Jörg Haas: Durch ihre Rechenleistung können künstlich intelligente Systeme aus großen Mengen an strukturierten und unstrukturierten Daten – also Big Data – Muster aufdecken, Zusammenhänge erkennen und logische Schlüsse ziehen. Das könnte ein Mensch bei sehr großen Datenmengen so kaum leisten. Von daher kann KI erst dann ihre Wirkung richtig entfalten, wenn große Datenmengen vorhanden sind. Die Grundvoraussetzung dafür ist, dass geschlossene Systeme geöffnet und Daten-Silos abgeschafft werden. Scopevisio hat dazu mit seinem offenen und integrierten Plattformkonzept in der Cloud die Grundlage geschaffen. Damit lassen sich verschiedene interne betriebliche Bereiche wie Marketing, Vertrieb, Finanzen und Controlling sowie zentrale Geschäftsprozesse wie Vertriebssteuerung, Projektmanagement, Abrechnung, Buchhaltung und Dokumentenmanagement in einer zentralen Lösung integrieren. Da Scopevisio ein offenes System ist, erlaubt es zudem den medienbruchfreien Datenaustausch mit Drittanwendungen und deren Integration, etwa mit DATEV, Microsoft, Creditreform.


weiter zu Frage 5: Wird es irgendwann noch Menschen geben, die eine kaufmännische Software benutzen, oder kommunizieren Kunden künftig direkt mit dem System und das Programm handelt autonom?

Matthias Weber

Matthias Weber ist ERP-Experte mit langjähriger Berufserfahrung. Seit über 14 Jahren bin ich in der ERP-Branche tätig und betreue ERP-Projekt von Anfang an. Marketing, Vertrieb, Beratung & Consulting und Software-Entwicklung von kaufmännischer Software gehört zu meinem Tagesgeschäft - ich spreche aus Erfahrung. Sie erreichen mich unter matthias.weber[[at]]erp-hero.de oder können weitere Beiträge von mir auf Computerwoche.de lesen.

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