Erfolgsgeschichte: Myfactory-Gruppe wächst über 20 Prozent – Mit 358 neuen Kunden in 2018 überzeugt der Cloud-Pionier in der DACH-Region

Der Markt für ERP wächst gemäß Gartner bis 2022 um 7,1 Prozent pro Jahr. Ein Grund dafür: Kleine und mittelständische Unternehmen wollen die Betriebskosten senken und benötigen gleichzeitig eine Software, die Technologien wie Internet of Things oder Robotic Process Automation unterstützt. Von dieser Entwicklung profitiert auch der Cloud-ERP-Hersteller Myfactory. Die Gruppe steigerte 2018 ihren Umsatz um über 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Erfolgsgeschichte: Myfactory-Gruppe wächst über 20 Prozent – Mit 358 neuen Kunden in 2018 überzeugt der Cloud-Pionier in der DACH-Region

Die Myfactory-Gruppe weist für das Geschäftsjahr 2018 einen neuen Umsatzrekord von 9,5 Millionen CHF aus. Im Vergleich zum Vorjahr (7,7 Millionen CHF) entspricht das einem Wachstum von über 23 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt bei 2,4 Millionen CHF. Auch hier konnte die Myfactory-Gruppe verglichen mit 2017 ein zweistelliges Plus von 22 Prozent verzeichnen. Treiber dieser positiven Entwicklung ist vor allem der Ausbau des Neukundengeschäftes in Deutschland, Österreich und in der Schweiz – hier konnte das Unternehmen über 350 neue Unternehmen überzeugen.

Myfactory wächst seit Jahren erfolgreich. 2018 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 9,5 Millionen Schweizer Franken. (Quelle: Myfactory)
Myfactory wächst seit Jahren erfolgreich. 2018 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 9,5 Millionen Schweizer Franken. (Quelle: Myfactory)

David Lauchenauer, Geschäftsführer und Gesellschafter der Myfactory Gruppe:

„Myfactory blickt in Deutschland auf ein sehr erfolgreiches Jahr mit vielen Highlights zurück. Sei es der erfolgreiche Partnerkanal, der Umzug in das Münchner Kreativviertel am Ostbahnhof oder der gelungene Partnertag in der TonHalle – gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Partnern haben wir für unsere Kunden viel erreicht. Ein Grund dafür ist unser hoher Anspruch, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln und Anwender mit innovativen Funktionen zu überzeugen. Dass dieser Ansatz der richtige ist, zeigt sich auch 2019. Hier sind wir im ersten Quartal gut gestartet und liegen über den Prognosen. Daher sind wir sehr zuversichtlich, auch im laufenden Jahr ein starkes Wachstum zu erzielen. Unsere Märkte geben das her: Immer noch sind viele Alt-Systeme im Einsatz, die den Digitalisierungsanforderungen nicht standhalten und nicht cloud-fähig sind.”

Qualität statt Quantität: Partnergeschäft in Deutschland

In Deutschland blieb die Anzahl der Partner stabil. Die rund 100 Vertriebspartner haben in der Bundesrepublik erheblich zum Wachstum des Unternehmens beigetragen. Das liegt auch an dem Ansatz des Herstellers, auf Qualität und die umfassende Förderung der Partner zu setzen. Dazu gehören unter anderen ein Partnerportal mit eigenem Forum sowie Unterstützung beim Pre-Sales. Eine weitere Form der Unterstützung erhalten Myfactory-Partner bei der Lead-Conversion. Hinzu kommen wöchentliche Webinare, Workshops für neue Funktionen, Netzwerkevents und Schulungen, die im ersten Jahr für Myfactory-Partner kostenlos sind.

Herausforderungen: Produktinnovationen und Brexit

2019 stellt Myfactory die Weiterentwicklung der Cloud-Lösung in den Fokus. Das geschieht zum einen durch ein bereits initiiertes Projekt, das die Usablility der Cloud-Lösung weiter optimiert. Damit unterstützt das Unternehmen seine Kunden darin, noch effektiver mit erklärungsbedürftiger Software umzugehen. Ein schon umgesetztes Beispiel ist der Myfactory Chatbot. Die intelligente Funktion verarbeitet als Suchbegriffe eingegebene Sätze und Anfragen und liefert die passenden Ergebnisse. Der Chatbot ist auch in der mobilen Version für Smartphones integriert.

Zum anderen will Myfactory den Funktionsumfang des Programmes vergrößern. Dabei stellt sich das Unternehmen der Frage, welche neuen Module oder Prozesse selbst entwickelt und welche über Schnittstellen mit Drittlösungen angebunden werden. Beispiele für solche Überlegungen sind Anbindungen zu Marktplätzen wie Amazon und Ebay, zu Shopsystemen wie Magento und zu Zahlungsanbietern. Ziel ist es, Kunden so schnell wie möglich neue Funktionen anzubieten, die kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei helfen, neue Geschäftspotenziale auszuschöpfen.

Neben den internen Herausforderungen blickt Myfactory auf den Brexit, der sich auch auf das Cloud-Geschäft auswirkt. Einerseits hat die EU-Datenschutzgrundverordnung bei einem ungeregelten Austritt keine Wirkung mehr auf der Insel – wodurch der Aufwand beim Waren- und Datentransfer von und zum Land steigt. Daher müssen vor allem die hiesigen Unternehmen mit Geschäft im United Kingdom ihre Datenverarbeitungsstrategien überdenken. Andererseits kommt den EU-Ländern als attraktiver Cloud-Standort noch mehr Bedeutung zu.


Autor: David Lauchenauer, Geschäftsführer und Gesellschafter der Myfactory Gruppe

David Lauchenauer, Geschäftsführer und Gesellschafter der Myfactory Gruppe

Über Myfactory – Wir machen den Mittelstand mobil

Myfactory gehört zu den führenden Herstellern von webbasierter Business Software für die Cloud. Mit Myfactory Cloud ERP bietet das Unternehmen integrierte und individuell kombinierbare Module. Dazu gehören: ERP (Enterprise Ressource Planning), CRM (Customer Relationship Management), Finanzbuchhaltung, Produktion, MIS und eCommerce. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen aus den Branchen Handel, Produktion und Dienstleistung setzen die Lösung ein. Myfactory zählt zu den Cloud-ERP-Pionieren und entwickelt seit 2002 kontinuierlich seine Business Software weiter. An den Standorten München (Deutschland) und St.Gallen (Schweiz) betreuen rund 50 Experten zusammen mit über 100 Vertriebspartnern mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum: Beropur, Ehlert, Karls Markt OHG, Messe Stuttgart, Rotel AG, Zaugg AG (Auswahl).

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