Digitalisierung Möbelbranche: Online-Möbelhäuser stehen hoch im Kurs

Die Digitalisierung der Möbelbranche schreitet voran. Die Hälfte der Internetnutzer hat Sofa, Sessel und Co. schon im Netz bestellt. Besonders bei Frauen sind Online-Möbelhäuser besonders beliebt. Zu diesem Ergebnis kam die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom.

Digitalisierung Möbelbranche

Vom Bettgestell über die Matratze bis hin zur Bettwäsche – zum Einkauf von Einrichtung ist heute kein Gang ins Möbelhaus mehr notwendig. Rund jeder zweite Internetnutzer (47 Prozent) hat bereits Möbel und Einrichtungsgegenstände im Internet bestellt, wie eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt. Zum Vergleich: 2015 waren es erst 41 Prozent.

Julia Miosga, Bitkom-Expertin für Handel & Logistik

„Die Distanz zwischen Produzenten, Händlern und Kunden schrumpft. Der anhaltende Online-Shopping-Trend kommt daher der gesamten Möbelbranche zugute. Die Branche hat völlig neue Geschäftsfelder erschlossen, die nicht zuletzt dem Kunden innovative und individuelle Möglichkeiten geben, die eigene Wohnung einzurichten.“

Zum Beispiel sei es möglich, Einrichtungsdesigns vorab per Virtual-Reality zu erleben, per Chat beraten zu werden oder in einer digitalen Simulation einzelne Möbel auf Wunsch persönlich zu gestalten, etwa Farbe, Material und Größe zu verändern. Geschätzt würden auch die Lieferung bis an die Haustür sowie die Filtermöglichkeiten bei der Möbelsuche im Netz.