Digitale Transformation: Fehlendes Budget ist der Hauptgrund für Verzögerung von digitaler Transformation

Die digitale Transformation, ein wichtiger Schritt für viele Unternehmen, geht häufig nur sehr langsam voran – wenn überhaupt. Die Gründe dafür will eine Studie der OTRS AG erschließen. Lesen Sie hier die Ergebnisse im Überblick.

Digitale Transformation: Fehlendes Budget ist der Hauptgrund für Verzögerung von digitaler Transformation

Auf dem Weg zur vollständigen Digitalen Transformation befindet sich ein großer Teil der deutschen (27 Prozent) und amerikanischen Unternehmen (29 Prozent) auf halber Strecke. Das ist das Ergebnis einer OTRS-Studie, die unter 350 IT-Verantwortlichen in Deutschland und den USA durchgeführt wurde (1). 15 Prozent der amerikanischen und 9 Prozent der deutschen Unternehmen haben die digitale Transformation schon zu 100 Prozent abgeschlossen und evaluieren nun den erreichten Fortschritt.

Nicht alle Unternehmen planen Digitale Transformation

Es gibt aber auch eine beachtliche Anzahl von Unternehmen – 13 Prozent in den USA und 23 Prozent in Deutschland –, die sich immer noch im Planungsprozess befinden und noch keine konkreten Schritte hin zur digitalen Transformation eingeleitet haben. Insgesamt sieben Prozent aller befragten Unternehmen haben keine Pläne hinsichtlich Digitalisierung.

Fehlendes Budget und Firmenkultur sind Hauptgründe für Verzögerung

Die Mehrheit der Firmen, die mit der digitalen Transformation begonnen haben, gibt an, dass die bereits getätigten Schritte einen positiven Effekt hätten (84 Prozent). Immerhin zehn Prozent sagen aber auch, dass ihre Bemühungen bezüglich digitaler Transformation bisher keine Effekte zeige.

Der größte „Showstopper“ bei der digitalen Transformation sei fehlendes Budget (22 Prozent), gefolgt von der Firmenkultur, die oftmals zu starr für Veränderungen ist (17 Prozent) und mangelnden Fähigkeiten (13 Prozent).

Bei der offenen Frage, welche positiven Effekte die digitale Transformation bisher gehabt hat, antwortet die Mehrheit mit Zeitersparnis durch gesteigerte Effizienz, gefolgt von verbesserter Qualität und weniger Verschwendung.

Sabine Riedel, Vorstandsmitglied der OTRS AG, erläutert die Ergebnisse:

„Wie unsere Ergebnisse zeigen, sind noch nicht alle Unternehmen im digitalen Zeitalter angekommen – auch wenn ein starker Trend dahingehend besteht. Ernüchternd ist es, dass Budgetgründe eine so große Rolle spielen. Wichtig ist, die finanziellen Aufwände sorgfältig abzuschätzen und langfristig zu planen. Dabei muss vor allem auch der verstärkte Zeitaufwand hinsichtlich Unternehmenskommunikation und Implementierung entsprechender Tools einkalkuliert werden.“

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