Das Revival der E-Mails und der Newsletter

Heute morgen flatterte ein Newsletter in mein E-Mail-Postfach. An dieser Stelle müssen wir uns outen, dass wir so etwas noch benutzen und fühlen uns nun auch bestätigt. Ein Artikel weckte unser Interesse – bereitgestellt von der Süddeutschen Zeitung (SZ). Der Titel lautete: Betreff: Auferstehung

Kommunikation via E-Mail lebt!

Man wird ja schon mal als rückständig bezeichnet, wenn man mit jemanden via E-Mail kommunizieren will. Verwende doch bitte Social Media oder Unified Communications Tools, heißt es dann. Das Geschäftsmodell dieser Branche basiert auf dem ewigen Nachrichtenstrom – der einfach kein Ende nimmt. Und dieser Punkt soll nun auf dem erneuten Siegeszug der E-Mail diese Kommunikationsform wieder zum Leben erwecken. E-Mails haben ein definiertes Ende. Schluss mit ewig langen Scrollbalken, mit dem man sich irgendwann in der Wissensflut verliert.

Public Relations via Newsletter wird wieder IN!

Auch die PR-Abteilung und das Marketing finden Newsletter wieder hip. Wie man einem Artikel der Süddeutschen Zeitung entnehmen kann, bauen amerikanische Journalisten ein Geschäftsmodell mit Risiko-Kapital auf, in dem Sie mit dem guten alten Newsletter wieder Lese-Empfehlungen an tausende Adressaten sehen kann. Die Erkenntnis daraus ist wohl: Wenn nützliche Informationen verschickt werden, dann findet man auch entsprechende Abnehmer.

Der richtige Umgang ist entscheidend.

Die Devise „Viel hilft viel!“ ist nicht immer zutreffend. In der ersten Ära von E-Mail wurde das Medium genutzt, was das zeugt hält. Es wurde alles versendet, was sich digitalisieren ließ. Dieser Umstand hat sicher zu dem faden Beigeschmack der E-Mail geführt. Neue Kommunikationswege wurden erfunden und etabiliert. Der bunte Strauß ist vielfältiger geworden, aber auch E-Mail hat sich verbessert.

SPAM-Filter

SPAM-Filter können heute schon viel zuverlässiger Müll von wertvollem Content filtern. Es kommt viel weniger im Postfach an und kann dann auch konsumiert werden.

Unified Communications (UC)

Durch die Vielzahl der Kommunikationswege und Arten der Zusammenarbeit sind Unified Communications-Plattformen entstanden, die nun diese Lösungsansätze bündelt. Heute steht nicht mehr die Frage im Vordergrund: „Wie kommuniziere ich?“ sondern:  „In welchem Falle wird mit welchem Kanal kommuniziert?“. Hier sind Regeln aufzustellen und die entsprechende UC-Plattform auszuwählen.

Fazit:

E-Mail und Newsletter haben immer noch ihre Relevanz und werden auch diese noch länger haben. Der technische Fortschritt wird zeigen, was die Hersteller in der Zukunft noch erfinden werden. Vielleicht ist dann eine Lösung dabei, mit der dann E-Mails endgültig zu Grabe getragen werden.

Matthias Weber

Matthias Weber ist ERP-Experte mit langjähriger Berufserfahrung. Seit über 14 Jahren bin ich in der ERP-Branche tätig und betreue ERP-Projekt von Anfang an. Marketing, Vertrieb, Beratung & Consulting und Software-Entwicklung von kaufmännischer Software gehört zu meinem Tagesgeschäft - ich spreche aus Erfahrung. Sie erreichen mich unter matthias.weber[[at]]erp-hero.de oder können weitere Beiträge von mir auf Computerwoche.de lesen.