ERP-Interview mit e.bootis AG zum Thema: ERP 2017

e.bootis AG

Die ERP-News-Redaktion, unter der Leitung von Matthias Weber, hat unter bekannten deutschen ERP-Herstellern eine Umfrage zum Thema „ERP 2017“ durchgeführt. Die e.Bootis ag aus Essen ist Hersteller der ERP-Software-Lösung e.bootis-ERP“. Das Unternehmen entwickelt und implementiert seit über 30 Jahren leistungsstarke Software-Systeme auf Grundlage betriebswirtschaftlicher Anforderungen. Über 80 Mitarbeiter an drei Standorten in Deutschland begleiten zahlreiche Installationen im In- und Ausland. Mittelständische Unternehmen aus Handel, Industrie und Dienstleistungen schätzen, laut Angaben des Unternehmens, jahrelange Erfahrung ebenso wie Bodenständigkeit. Darin begründet sich maßgeblich das Verständnis von aktuellen Herausforderungen für inhaber- und familiengeführte Unternehmen, mit denen e.bootis gemeinsam Lösungen schaffen, die nachhaltig Betriebsprozesse optimieren will.

Auf unsere 5 Fragen zum Thema ERP 2017 gibt uns Tim LangensteinVorstand Beratung der e.bootis ag Antworten.

5 Fragen an e.bootis zum Thema ERP 2017

Frage 1: Warum sollte man 2017 Ihre ERP-Lösung einsetzen?

Tim Langenstein: Um 2017 und auch darüber hinaus als Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben, muss das eingesetzte ERP-System drei essentielle Themen problemlos unterstützen: Flexibilität, Vernetzung und Skalierung. Nicht ohne Grund begegnen Ihnen momentan diese Begriffe an jeder Ecke im Bereich der Unternehmenssoftware.

Flexibilität ist allein schon deswegen gefordert, weil sich unser geschäftliches Umfeld in allen Branchen rasant ändert. Gewinner werden diejenigen sein, die Ihre Prozesse kurzfristig umstrukturieren können, um Chancen auch abseits der eingetretenen (Denk-) Pfade zu nutzen. Mit unserer individualisierbaren Standardsoftware e.bootis-ERPII ermöglichen wir unseren Kunden durch einfache Parametrierung genau das, ohne die Vorteile einer Standardsoftware zu verlieren.

Das eine moderne ERP-Lösung in der heutigen Welt die Möglichkeit zur Vernetzung bieten muss, sollte mittlerweile selbstverständlich sein, ist es aber nicht. Auf Grund von veralteten Technologien, die oftmals hinter einer schönen Fassade arbeiten, haben viele ERP-Hersteller Probleme, ihre Software in Systemlandschaften einzugliedern. e.bootis-ERPII wurde  seit dem ersten Entwicklungstag auf Vernetzung getrimmt, sodass hier entscheidende Kosten- und Performancevorteile entstehen.

Schließlich noch die Thematik der Skalierung: Eine ERP-Software muss mit Ihrem Unternehmen mitwachsen. Dies gilt sowohl für das organische als auch für das externe Wachstum. Deswegen liegt ein Schwerpunkt von e.bootis-ERPII im umfangreichen Mandantenmanagement, dass nicht nur eine redundanzfreie Datenhaltung sondern auch Intercompany-Prozesse einfach und effizient realisiert.

vernetzung_software


Frage 2: Wird 2017 Industrie 4.0 und IoT für Ihr Unternehmen und Ihre ERP-Lösung ein Thema sein?

Tim Langenstein: Wir können und wollen uns nicht gegenüber Industrie 4.0 und IoT Themen verschließen. Als ERP-Hersteller verfolgen wir sehr genau, welche Möglichkeiten sich durch die verstärkte Digitalisierung in allen Unternehmensbereichen bieten.

Allerdings prüfen wir immer in welchem Rahmen die Entwicklungen auch tatsächliche Mehrwerte liefern. Nur dem Hype Industrie 4.0 blind zu folgen, um ein neues Verkaufsargument zu generieren, hilft weder uns noch mittelständischen Unternehmen.

Deswegen arbeiten wir intensiv mit unseren Kunden zusammen, um gemeinsam Bedarfe und Chancen in diesem Thema auszuloten. Oftmals gilt es hier eher Aufklärungsarbeit zu leisten, was mittlerweile technologisch möglich ist. Dadurch regen wir meistens die Phantasie von Geschäftsführern und IT-Leitern hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten an.


Frage 3: Wird man 2017 noch ERP-Lizenzen kaufen oder nur noch Abos abschließen?

Tim Langenstein: Ganz klares „Ja“ zu Lizenzen. Es wird weiterhin Unternehmer geben, die Software nach dem klassischen Lizenzmodell „besitzen“ möchten und auch die dementsprechenden liquiden Mittel dafür zur Verfügung haben.

Dennoch haben alternative Bezahlmodelle – sicherlich auch durch die Cloud-Thematik – Aufwind bekommen. Generell scheitert es nicht an der Bereitschaft zu Abo-Modellen seitens der klassischen ERP-Hersteller, sondern eher an der Problematik, dass dann auch geänderte Abrechnungsmodelle mit Entwicklern von Middleware-Software getroffen werden müssen. Selbst wenn auf Basis von Transaktionen abgerechnet wird stellt sich die Frage, wer wie viel prozentual vom Kuchen ab bekommt. Wir haben uns mit dieser Thematik sehr ausführlich beschäftigt und werden in sehr naher Zukunft neue Bezahlmodelle als Alternative zum klassischen Lizenzkauf anbieten.


Frage 4: Kommt 2017 nach MobileCRM nun MobileERP?

Tim Langenstein: Als Buzzword der Marketingabteilungen bestimmt, als flächendeckend eingesetzte Technologie in mittelständischen Unternehmen wohl kaum. Dafür erlebe ich viele Unternehmen in diesem Punkt leider als zu innovationsscheu.

Nichts desto trotz spielt Mobilität zunehmend eine wichtige Rolle auch in der unternehmerischen Ausrichtung für die Zukunft. Das fängt bei Homeoffice-Anforderungen und den dazugehörigen Infrastrukturen an und hört bei mobilen Eingabegeräten in den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen auf.

Gerade deswegen ist die von uns eigenständig entwickelte e.bootis-ERPII Mobile App nicht nur auf CRM-Themen beschränkt, sondern kann auf alle Bereiche in e.bootis-ERPII zugreifen. Darüber hinaus haben wir in unserem Datenbrillen-Projekt eine sogenannte Smartglass an unser ERP-System angebunden, um dadurch Prozesse im Lagerbereich zu vereinfachen und zu beschleunigen. Somit ist mobileERP keine Zukunftsvision mehr, sondern steht bereits in den Startlöchern, um das Arbeitsleben zu revolutionieren.


Frage 5: Was wird 2017 die wichtigste ERP-Funktion (in Ihrem Produkt) sein?

Tim Langenstein: Vermutlich wird Ihnen jeder einzelne Anwender unserer ERP-Software etwas anderes erzählen, da in seinem Arbeitsbereich eine bestimmte ERP-Funktion für ihn die Welt bedeutet.

Wie schon eingangs erwähnt sehe ich allgemein unsere vielfältigen Möglichkeiten zur Vernetzung und den einfachen Datenaustausch zwischen Systemen, Datenbanken und Unternehmen als (überlebens-) wichtig an, da dieses Thema nicht nur im nächsten Jahr an Relevanz gewinnen wird. e.bootis-ERPII nutzt als integralen  Bestandteil Webservices zur einfachen Kommunikation  mit der Außenwelt und bietet sich so als zentrale Organisationsinstanz an. Redundante Datenhaltung ist damit passé.


Das Interview wurde schriftlich mit Tim Langenstein, Vorstand Beratung der e.bootis ag geführt. Tim Langenstein über sich selbst:

„Täglich stehe ich in intensivem Kontakt mit unseren Kunden und erhalte so ein optimales Bild ihrer Anforderungen an moderne ERP-Systeme. Gerade im Bereich der Digitalisierung gehört es zu meinem täglich Brot, Lösungen für den Mittelstand zu erschaffen, die messbare Mehrwerte liefern.“

Tim Langenstein, Vorstand Beratung der e.bootis ag
Tim Langenstein, Vorstand Beratung der e.bootis ag

Das Bildmaterial wurde von der e.bootis ag zur Verfügung gestellt.

 

 


Über e.bootis-ERPII

Das e.bootis-ERPII System ist Ihre individualisierbare Standardlösung, die Sie dank modernster Technologie für das Zeitalter der Digitalisierung wappnet. Wir helfen Ihnen, Ihre Geschäftsideen mit optimierten Geschäftsprozessen erfolgreich zu verwirklichen.

Wir sehen in der Vernetzung die Zukunft des Mittelstands und haben unsere ERP-Lösung entsprechend konzipiert. Durch die offene Architektur kommuniziert unser ERP-System automatisiert mit den unterschiedlichsten Geschäftspartnern. Die zentrale Datenhaltung ermöglicht dabei die vollständige Steuerung aller Unternehmensbereiche.

Ob Verkauf, Einkauf, CRM-System, PIM-System, Produktion oder Big Data Analyse: e.bootis-ERP“ bildet alle Prozesse Ihres Unternehmens integriert in einer Lösung ab.

Matthias Weber

Matthias Weber ist ERP-Experte mit langjähriger Berufserfahrung. Seit über 14 Jahren bin ich in der ERP-Branche tätig und betreue ERP-Projekt von Anfang an. Marketing, Vertrieb, Beratung & Consulting und Software-Entwicklung von kaufmännischer Software gehört zu meinem Tagesgeschäft - ich spreche aus Erfahrung. Sie erreichen mich unter matthias.weber[[at]]erp-hero.de oder können weitere Beiträge von mir auf Computerwoche.de lesen.

Ein Gedanke zu „ERP-Interview mit e.bootis AG zum Thema: ERP 2017

Kommentare sind geschlossen.